Werbe-Stunt sieht Bitcoin-Logo auf Schweizer Bank in Zürich projiziert

Ein riesiges Bitcoin-Logo wurde auf die Schweizerische Nationalbank im Zentrum von Zürich projiziert. Ein Foto des Gebäudes erschien heute früh auf Twitter.

Werbe-Stunts bringen Aufmerksamkeit für Bitcoin Revolution und helfen bei der Adoption

Die Bitcoin Revolution Projektion soll das Werk der neuen Nachbarn der Bank, Trust Square, sein. Sie sind kürzlich gegenüber der Schweizerischen Nationalbank eingezogen. Trust Square ist ein Blockchain-Hub, der Anfang des Monats eingeführt wurde.

Das Zentrum konzentriert sich auf die Erforschung und Entwicklung von Blockchain-Anwendungen. In der Einrichtung finden 200 Arbeitsplätze Platz, die von Start-ups und Investoren genutzt werden können, um die Auswirkungen und Anwendungsmöglichkeiten der revolutionären neuen Technologie zu erforschen.

Der Tweet mit dem Bild wurde heute um 8:17 Uhr von Johannes Gees veröffentlicht. Das Bild zeigt ein riesiges orangefarbenes Bitcoin-Logo, das mindestens 15 Fuß misst, zusammen mit der Bildunterschrift:

Ist das eine #Bitcoin auf der @snb Schweizerische Nationalbank? Trustsquare-Regeln

Der Publizitätsstunt ist ein weiteres Zeichen dafür, dass sich die Schweiz als führend in der Blockchain- und Kryptowährungstechnologie etabliert. In der Nation gibt es bereits mehrere digitale, währungsorientierte Startups. Die Schweizer Stadt Zug wurde sogar als „Krypto-Tal“ bezeichnet. Über 200 Unternehmen, die die technologische Innovation erforschen, haben ihren Sitz in der kleinen Berggemeinde.

Bitcoin so in die Öffentlichkeit zu drängen, ist offensichtlich großartig für die führende digitale Währung und den Rest der Kryptowährung als Erweiterung. Solche Werbeaktionen tragen dazu bei, die Wahrnehmung von Bitcoin zu verändern. Seit Jahren wird die digitale Währung zu Unrecht mit der Cyberkriminalität in Verbindung gebracht und nicht mehr.

Die Tatsache, dass die Ausstellung so öffentlich gezeigt wird, sollte helfen, den Zusammenhang zwischen dem Drogenhandel im Internet und der digitalen Währung zu erschüttern. Leider sind viele Mitglieder der Öffentlichkeit trotz krimineller Handlungen, die weniger als 1% der Bitcoin-Nutzung ausmachen, immer noch der Meinung, dass es sich nur um ein Instrument für illegale Zwecke handelt. Dieser Eindruck ist vor allem darauf zurückzuführen, dass viele von Bitcoin zum ersten Mal im Zusammenhang mit dem Marktplatz der Seidenstraße gehört haben – einem eBay-ähnlichen Service, der illegale Artikel im Austausch für Bitcoin anbietet.

Ein ähnlicher Werbegag wurde kürzlich in einem anderen europäischen Zentrum für Kryptowährungsaktivitäten vorgestellt. Ein Denkmal mit dem Bitcoin-Logo wurde von den Künstlern Aleksander Frančeškin und Selman Čorović im März dieses Jahres in der slowenischen Stadt Kranj errichtet. Es wurde angeblich von der ältesten Kryptowährungsbörse der Welt, Bitstamp, bezahlt. Bitstamp wurde in Slowenien gegründet, hat aber heute seinen Hauptsitz in Luxemburg. Das Denkmal befindet sich stolz im Zentrum eines Kreisverkehrs im Herzen der Stadt.

In Paris hingegen wurde ein Wandbild, das den Aufstieg von Bitcoin aus dem Tod der Fiat-Währung darstellt, vom französischen Straßenkünstler Ludo fertiggestellt. Diese öffentlichen Anzeigen von Bitcoin sollten dazu beitragen, den Prozess der Einführung von Kryptowährungen bei denjenigen zu beschleunigen, die der Technologie noch skeptisch gegenüberstehen.